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Web-Seminare

Es wurden 29 Veranstaltung(en) gefunden.

Angehörige sind direkt oder indirekte Auftraggeber*innen. Deren Gefühlen wie Angst, Scham oder Ohnmacht erfordern Hinwendung. Mit Beispielen aus der beruflichen Praxis werden psychodynamische Aspekte sozialer Systeme und die speziellen offenen und versteckten Bedürfnisse von Angehörigen thematisiert.
Können Sie sich vorstellen, wie ein japanischer Psychiater reagieren würde, wenn Sie ihm sagen würden, dass Sie sich nie allein fühlen, da Sie spüren, dass Ihr Schutzengel immer bei Ihnen ist? Wenn Sie sich kurz überlegen, wie schwierig es sein könnte, aus dieser Situation herauszukommen, ohne ein Rezept für Neuroleptika zu bekommen, werden Sie verstehen, wie wichtig es ist, in der Behandlung von Patient*innen mit Migrationshintergrund interkulturelle Kommunikation zu beherrschen.
Gerade Paare, die bereits mehrere Jahre zusammen sind, haben über die Zeit innere Landkarten entwickelt, wie der andere „tickt“ und wie er normalerweise reagiert. Jeder hat Theorien darüber, was beim Gegenüber los ist. Es ist sinnvoll, dieses implizite Wissen in der Paartherapie explizit zu machen, da es das Handeln und die Reaktionen der beiden Beteiligten beeinflusst.
Kaum ein Thema wühlt ein Paar so auf wie eine aufgedeckte Affäre. Wie lässt sich die häufig sehr heftige Dynamik in der Paartherapie produktiv lenken, so dass beide Klient*innen an dieser Krise wachsen?
Aufbauend auf erste Grundkenntnisse der Teilnehmer*innen bezogen auf den ACT-Ansatz und auf ACT-Strategien soll das Seminar Sicherheit in der Erstellung von ACT-Fallkonzeptionen und der Gestaltung von ACT-Prozessen im Rahmen der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien ermöglichen. Außerdem werden Konzepte für die Durchführung von ACT in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen vermittelt, gemeinsam ausprobiert und angewendet.
In diesem Seminar werden wir die Äußerung der Prokrastination bei depressiven Patient*innen beleuchten sowie die Interventionsmethoden für die spezifische Prokrastinations-Symptomatik vorstellen.
Im Seminar sollen die Grundlagen für eine fundierte Elternberatung bei Störungen von Schlafen und Füttern sowie übermäßigem Weinen erarbeitet werden. Es wird ein bindungsorientiertes Vorgehen vorgestellt. Stillförderung, Gestaltung der Schlafsituation und Möglichkeiten, ein Baby zu beruhigen werden thematisiert und geübt.
Beziehungssexualität unterscheidet sich von z.B. Affären- oder Verliebtheitssex. Die Besonderheiten und Herausforderungen entfalten im Paaralltag eine vorhersehbare Wirkung. Wie lässt sich im Rahmen der Paartherapie mit diesen Herausforderungen arbeiten?
Viele Paare klagen darüber, dass sie zwar ein gutes Alltagsbewältigungsteam sein können, aber schon länger einander nicht mehr als Liebespaar begegnen. Doch haben sie sich wirklich "aus den Augen verloren"? Oder haben sie gute Gründe, lieber nicht mehr so genau hinzuschauen? In diesem Seminar geht es um paartherapeutische Interventionen, wenn Klient*innen sich nach mehr Intimität und Nähe miteinander sehnen.
Wenn das, was zwei einander wichtige Menschen bezogen auf ein für beide wichtiges Thema wollen nicht zusammen passt, kommt es zu Frust, Vorwürfen, Streit, Kämpfen, Manipulationsversuchen, Rückzug und Mauern. Welches Vorgehen in der Paartherapie ist sinnvoll, wenn es keine Lösung zu geben scheint und die Kompromissbereitschaft erschöpft ist?
In dem Seminar lernen Sie das Aufschiebeverhalten eines/einer Klient*in effektiv zu analysieren und individuelle und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Hierzu bekommen Sie einen Handwerkskoffer mit vielfältigen praxiserprobten Tipps, Techniken und Arbeitsblättern an die Hand.
Mirror, mirror on the wall... – ein Seminar zu Essstörungen im Jugend- und jungen Erwachsenenalter
In diesem Seminar können Sie sich ausgewählte Strategien der Gruppentherapie aneignen, die sich in der Praxis bei Kinder- und Jugendlichen als handlungsfähig erwiesen haben.
In diesem Seminar entdecken Sie die vielfältigen Möglichkeiten, die die kreativen Techniken der Impact Therapy im analogen und digitalen Setting bieten. Über Störungsbilder, Settings und Altersgruppen hinweg bietet die Impact Therapy einen multisensorischen und motivationalen Therapieansatz, der rasche Fokussierung und Arbeit in der Tiefe ermöglicht.
„Gruppen sollen für die Teilnehmer*innen interessant sein“ (Ed Jacobs, Begründer der Impact Therapy). In diesem Seminar legen wir den Fokus auf kreative Methoden und hilfreiche Prämissen der Impact Therapy, mit denen die Leitung von Gruppen besser und leichter gelingt. Anhand von konkreten Beispielen lernen Sie, die von Ihnen geleiteten Gruppen interaktiver, multisensorischer und motivationaler zu gestalten.
In KIKOS 1 erfahren Sie, wie Elemente aus PEP (nach M. Bohne) in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie eingesetzt werden können, um Stress zu reduzieren, die Selbstakzeptanz zu erhöhen und die Konfliktdichte im Alltag der bestehenden Systeme zu senken.
Manchmal kommen wir mit Worten nicht weiter oder Gesagtes wird nach der Therapie schnell vergessen. Gegenstände können helfen, das Interesse unserer Patient*innen zu wecken, Emotionen zu aktivieren und das Verständnis von Botschaften zu fördern. Schwerpunkt ist die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen.
In dem Seminar lernen Sie die Wirkweise und Einsatzmöglichkeiten von Metaphern und Geschichten in Therapie und Beratung kennen. Sie bekommen einen Handwerkskoffer mit hilfreichen Metaphern, Geschichten und darauf basierenden Techniken an die Hand. Das Seminar ist mit viel Raum für praktische Übungen konzipiert.
Als evidenzbasiertes theoriegeleitetes Kurzzeitverfahren zur Behandlung von mehrfach Traumatisierten bietet die NET einen konkreten und leicht nachvollziehbaren und anwendbaren Ansatz zur Behandlung von Personen, die multiple Traumatisierungen überlebt haben. Konkrete Fallbeispiele und ein Blick auf den neurobiologischen Hintergrund helfen dabei, auch nach dieser Einführung schon erste Praxis-Ideen umsetzen zu können.
Anhand von Fällen der Teilnehmer*innen arbeiten wir supervisorisch und üben bei Bedarf sinnvolle Interventionen.
Das Seminar vermittelt Kenntnisse über notwendige Rahmenbedingungen für die Therapie, Strategien zum Umgang mit emotionalen Herausforderungen auf Seiten der Therapeut*innen sowie Anregungen zur Identifikation therapierelevanter Themen.
Die grundlegende Einführung, die dieses Seminar bietet, liefert die Voraussetzungen für den Besuch fortgeschrittener Seminare im Bereich Schematherapie. Neben Inhalten und Methoden werden auch die Besonderheiten der therapeutischen Beziehung und die Technik der Imagination vorgestellt.
In dem Seminar lernen Sie ein differenziertes Selbstwertmodell kennen, durch das Sie ziel- und punktgenau arbeiten können. Weiterhin bekommen Sie einen Handwerkskoffer mit vielen kreativen Methoden, die das Selbstwertgefühl effektiv und nachhaltig verbessern, an die Hand.
Die Auseinandersetzung mit Suizidgedanken und -versuchen ist ein häufiges Thema therapeutischen Handelns. Im Seminar werden Strategien zur Risikoabschätzung und Krisenintervention praxisnah dargestellt und eingeübt.
„Paartherapie ist Konfrontation mit der Realität" (M. Koschorke). Damit die Paartherapie gelingt, müssen Dinge gesagt werden, die zu wahr sind um schön zu sein. Das Was, Wann und Wie ist Thema dieses Seminares.
Virtuell & Virtuos – Wie zügige Vertrauensbildung, Beziehungsgestaltung und therapeutische Wirkung online gelingt.
Basierend auf neurowissenschaftlichen Erkenntnissen wollen wir uns anschauen, was hinter Wut und Aggressivität bei Kindern steckt. Der Blick ins Gehirn bietet dabei eine differenzierte Sichtweise auf verschiedene Aggressionsformen und ermöglicht gezieltere Hilfe-Strategien.
In diesem Seminar betrachten wir – per zoom, und auch analog – konkrete Strategien und hilfreiche Fertigkeiten, mithilfe derer nicht nur die eigene Balance und Selbstfürsorge in Zeiten hoher digitaler Präsenz aufrecht erhalten werden kann, sondern durch die auch Therapien und Beratungen online (und/oder mit physischem Abstand) lebhafter und „naher“ gestaltet werden können.
Ihr/e Patient*in berichtet über Einsamkeit oder soziale Konflikte? Sie haben eine Ahnung woran das liegt, weil auch Sie unangenehme Momente in der Therapie mit ihm/ihr kennen, wissen aber nicht, wie Sie ihn/sie dafür sensibilisieren können?