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Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)

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Die dreiteilige Reihe führt in die konzeptuellen Grundlagen von ACT ein. Sie macht die Sensibilität gegenüber dem Kontext, die Haltung in der Beziehung und die funktionale Richtung von ACT zugänglich. Die Herangehensweise kann in erlebensorientierten Übungen und verbalen Interventionen wirksam erfahren werden.
Mit ACT Augen verbringt der Mensch, der in depressivem Erleben befangen ist, einen Großteil seiner Zeit auf Autopilot. Er folgt überwiegend einem kontextfernen Regelwerk und vermeidet es, die gegenwärtige Situation zu erleben. Dadurch verliert er das, was ihm im Leben wichtig ist, aus den Augen.
In diesem Seminar wird es darum gehen, die ACT-Prozesse in verschiedenen Kontexten einzusetzen und praxisnah mögliche Fallstricke kennenzulernen. Dabei wird der Therapeut selbst im Mittelpunkt stehen.
Hinter dem Begriff der „Akzeptanz- und CommitmentTherapie“ (kurz ACT) verbirgt sich eine der interessantesten Psychotherapieentwicklungen der letzten Jahre. Als verhaltenstherapeutische Methode der „3. Welle“ verbindet sie ACT-Prozesse von Achtsamkeit und Akzeptanz mit Strategien zur Werteklärung und Verhaltensmodifikation. In diesem Workshop wird erlebnisorientiert in die Methode eingeführt und ihr Einsatz in verschiedenen Kontexten vorgestellt.
Aufbauend auf erste Grundkenntnisse der Teilnehmer*innen bezogen auf den ACT-Ansatz und auf ACT-Strategien soll das Seminar Sicherheit in der Erstellung von ACT-Fallkonzeptionen und der Gestaltung von ACT-Prozessen im Rahmen der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien ermöglichen. Außerdem werden Konzepte für die Durchführung von ACT in Gruppen mit Kindern und Jugendlichen vermittelt, gemeinsam ausprobiert und angewendet.
Die Akzeptanz und Commitment Therapie (ACT) bietet für die Kinder - und Jugendlichenpsychotherapie vertiefte Möglichkeiten zur Erstellung von passgenauen Fallkonzepten und zur erlebnisorientierten Gestaltung der therapeutischen Arbeit. Das Seminar soll in das ACT-Modell einführen und die zentralen ACT-Strategien vermitteln.
Traditionelle japanische Kampfkunst (Ninjutsu) sensibilisiert die Wahrnehmung im Hier und Jetzt, übt darin sich für das eigene Erleben zu öffnen sowie die Bewegungen des Gegenübers anzunehmen und fördert die Bereitschaft, wertbestimmt zu handeln. Sie ist eine flexible und vielfältig anwendbare Methode, um die Akzeptanz- und Commitment-Therapie auf der Erlebensebene zu vermitteln.