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CBASP – Psychotherapie bei chronischer Depression – Aufbauworkshop

Web-Seminar

Sie haben bereits begonnen, mit dem „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“ (kurz CBASP) zu arbeiten, und suchen einen Workshop, in dem Sie Ihre Vorkenntnisse vertiefen und typische Stolpersteine in der Therapie besprechen können? Dann ist der Aufbauworkshop CBASP eine passende Gelegenheit! CBASP wurde spezifisch für die Behandlung von Patientinnen mit chronischer Depression und frühem Erkrankungsbeginn entwickelt. Der Ansatz fokussiert insbesondere auf interpersonelles Problemverhalten, das als aufrechterhaltender Faktor depressiver Symptome gilt. Patientinnen lernen, die Konsequenzen ihres eigenen Verhaltens besser einzuschätzen und zwischenmenschliches Vermeidungsverhalten abzubauen. Eine besondere Bedeutung kommt im CBASP der therapeutischen Beziehung zu, da Therapeutinnen eigene Gefühle, Gedanken und Verhaltensimpulse in Reaktion auf das Verhalten ihrer Patientinnen offenlegen. Diese Form der Selbstoffenbarung ist häufig herausfordernd und erfordert eine gute Selbstreflexion sowie Übung.

Im Aufbauworkshop wird zunächst die Bedeutung der therapeutischen Haltung vor dem Hintergrund der Störungsdynamik beleuchtet. Anschließend werden alle CBASP-Elemente vertieft und in Demonstrationen sowie in Kleingruppen praktisch eingeübt. Die persönlichen Erfahrungen der Workshopteilnehmenden mit CBASP-Patient*innen stellen dabei eine wertvolle Ergänzung dar, um für typische Stolpersteine in der Therapie zu sensibilisieren und gemeinsam Lösungswege zu erarbeiten.

Zielgruppe

Psychologische Psychotherapeut*innen, ärztliche Psychotherapeut*innen, psychotherapeutisch tätige Ärzt*innen, Psycholog*innen (Diplom/Master) sowie Student*innen der entsprechenden Fachrichtungen MIT VORERFAHRUNGEN IM CBASP (z.B. erfolgter Einführungsworkshop).

Lernziele

Im Aufbaukurs lernen die Teilnehmer*innen die CBASP-Strategien im Einzelnen einzuüben: Die Erarbeitung der Liste prägender Bezugspersonen, die Formulierung von Übertragungshypothesen, die Interpersonelle Diskriminationsübung, das Disziplinierte-Persönliche-Einlassen, der Kiesler-Kreis sowie die Situationsanalyse. Erfahrungen aus der eigenen therapeutischen Arbeit mit chronisch depressiven Patient*innen sind wünschenswert. Zudem wird bei Bedarf auf Aspekte gruppentherapeutischer Arbeit im Rahmen von CBASP eingegangen.

Wesentliche Inhalte

  • Entwicklung eines Störungsmodells der chronischen Depression unter Einbezug biographischer Lernerfahrungen (Prägungen)
  • Erarbeitung von Übertragungshypothesen
  • Identifikation von dysfunktionalen interpersonellen Verhaltensweisen unter Vermittlung des Kiesler Kreises
  • Aufbau von sozialen Problemlösekompetenzen unter
    Nutzung von Situationsanalysen und Rollenspielen
  • Therapeutische Selbstöffnung zur Thematisierung problematischer interpersoneller Verhaltensweisen im Therapiekontext (Diszipliniertes Persönliches Einlassen, Interpersonelle Diskriminationsübung)

Methoden

Videodemonstrationen, Rollenspiele, Arbeit an eigenen Fallbeispielen

Umfang und Akkreditierung

Das Seminar umfasst 12 Unterrichtseinheiten (UE). Ein Antrag bei der Landespsychotherapeutenkammer ist gestellt. In der Regel beträgt die Anzahl der Fortbildungspunkte mindestens die Anzahl der Unterrichtseinheiten.

Referent*in    

Anne Guhn, PD Dr. rer. nat., Dipl.-Psych., Psychologische Psychotherapeutin; Basel

Teilnahmegebühr

  • DGVT-Mitglied: 190,00 €
  • Nicht-Mitglied: 243,00 €
Bei frühzeitiger Anmeldung erhalten Sie in den meisten Fällen einen Frühbucherrabatt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in der jeweiligen Seminarbeschreibung.
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