25. DGVT-Praxistage der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
21. und 22. November 2026 in Münster
Extrem – gut behandelt? … weil es einfach nicht mehr geht.

Liebe Kolleg*innen,
jeden Tag hält unser Beruf Herausforderungen für uns bereit. Teils haben wir langjährige Erfahrungen, sind bestens ausgebildet, können Anliegen, komplexen Fällen und auch Krisen kompetent begegnen, schütteln einiges sogar locker aus dem Ärmel.
Aber unsere Welt verändert sich ... Vieles ist „mehr“ geworden, beginnt „früher“ und ist in seiner Ausprägung „extremer“. Gerade für Kinder und Jugendliche sind diese Veränderungen häufig nicht mehr händelbar. Sie reagieren auf die Schnelllebigkeit, Einflüsse von Social Media, auf politische Situationen und gesellschaftliche Verunsicherungen immer häufiger mit psychischen Krisen. Diese starken Anforderungen haben zuletzt zu einer Zunahme der psychischen Erkrankungen, besonders bei Kindern und Jugendlichen, geführt. Was können wir dem entgegensetzen und wie können wir in oder gar mit dieser extremen Situation arbeiten? Vielleicht bedarf es heutzutage noch mehr Kompetenz, mehr Austausch und noch mehr Empathie, um dieser Komplexität begegnen zu können und um gute Behandlungen möglich zu machen?
Diese komplexen Sachverhalte wollen wir bei den 25. DGVT-Praxistagen für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in den Mittelpunkt stellen. Wir richten unseren Blick auf die aktuellen Einflüsse aus den Familien, den Peers, aber auch aus den sozialen Medien, der Gesellschaft, der Politik. Was brauchen wir als Therapeutinnen und Therapeuten, um handlungsfähig zu bleiben und welche Handlungsoptionen können wir anwenden, um auch in extremen Situationen einen gangbaren Weg miteinander zu finden?
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Beteiligung bei den 25. DGVT-Praxistagen!
Die Vorbereitungsgruppe:
Norbert Beck, Alina Büschenfeld, Karolin Große, Carina Helten, Esther Lüer, Gerd Per, Kristin Pfeifer, Günter Ruggaber, Susanne Sander, Nora Schneider, Birgit Wich-Knoten