Ausführliche Beschreibung der Workshops

Eröffnungsvortrag

Angst und Aggression bei jungen Traumaüberlebenden – Lust an, Belastung durch und Bewältigung von gewalttätigen Lebensereignissen

PD Dr. Maggie Schauer, Konstanz

Kinder und Jugendliche erleben Gewalt und lebensbedrohliche Situationen etwa, wenn sie zur Migration gezwungen werden. Insbesondere bei unbegleiteten Minderjährigen prägen multiple und langandauernde Belastungen das Leben: Armut und traumatisierende Kindheitserfahrungen in ressourcenarmer Umgebung, familiäre und organisierte Gewalt, Zwangsmaßnahmen, Verfolgung, Verschwinden oder Tod von Familienmitgliedern und Freunden, sexuelle und körperliche Angriffe. Gerade bei Kindern und Jugendlichen wiegen die Erlebnisse in der Summe so schwer, dass sich die Trajektorien der Entwicklung ändern.  Es entstehen andere Persönlichkeiten, oftmals mit psychischen und körperlichen Störungen. Die Betroffenen leiden unter sich aufdrängenden Erinnerungen, Schlafstörungen, Albträumen, haben Probleme bei der Emotionsregulation und sind aufgrund ihrer Erfahrungen misstrauisch im sozialen Kontakt. Häufig ist zudem die Immunabwehr geschwächt. Nicht selten kommen deshalb neben chronifizierendem, psychischem Leid körperliche Erkrankungen.
Bei Menschen, die im Elternhaus oder in Kriegssituationen Gewalt erfahren oder selbst aktiv ausgeübt haben, sinkt zudem – vor allem bei jungen Männern – die Schwelle, selbst gewalttätig zu werden; Aggression, die Gewaltausübung erlaubt, welche erleichternd wirkt, die Anspannung senkt und damit selbstverstärkend ist, aber auch hedonistisch, lustvolle Gewalt freisetzen kann.
Aus wissenschaftlichen Studien ist bekannt, dass Trauma-Folgestörungen häufig chronisch verlaufen – mit beträchtlichen und u.U. dauerhaften Behandlungsfolgen. Besonders gravierend wirken sich traumatische Erlebnisse im Kindes- und Jugendalter aus, da die Betroffenen dadurch in der Entfaltung ihres Entwicklungspotentials stark behindert werden durch Angsterkrankungen, Depressionen und Sucht – und/oder die sozialen und juristischen Folgen der impulsiven Ausübung von Gewalt. 
Durch spezifische, kombinierte Trauma- und Aggressionsbehandlung zeigt sich, dass sowohl die Angstsymptome als auch körperliche Symptome beeinflussbar sind, in der Folge die Motivation für weitere Aggression bei den Betroffenen sinkt und in sozial akzeptierte Bahnen gelenkt werden kann.

Literatur:

  • Elbert, T., Schauer, M., Moran, J. (2018). Two pedals drive the bi-cycle of violence: reactive and appetitive aggression. Current opinion in psychology, 19, 135-138. http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2352250X17300490
  • Müller-Bamouh, V., Ruf-Leuschner, M., Dohrmann, K., Schauer, M., &Elbert, T. (2016). Are experiences of family and of organized violence predictors of aggression and violent behavior? A study with unaccompanied refugee minors. European Journal Of Psychotraumatology, 7. doi:http://dx.doi.org/10.3402/ejpt.v7.27856
  • Schauer, M., Neuner, F., Elbert, T. (2017). Narrative Exposure Therapy for Children and Adolescents (KIDNET). In: M. Landolt, M. Cloitre, U. SchnyderEvidence-Based Treatments for Trauma Related Disorders in Children and Adolescents, pp.227-250, Springer Publishers DOI: 10.1007/978-3-319-46138-0_11
  • Hecker, T., Hermenau, K., Crombach, A., &Elbert, T. (2015). Treating Traumatized Offenders and Veterans by Means of Narrative Exposure Therapy. Frontiers in Psychiatry, 6, 80.

Kurzworkshops (5 UE)

KW 1: Sexuell übergriffiges Verhalten von Kindern und Jugendlichen

Marc Allroggen, Ulm

Sexuell übergriffiges Verhalten durch Kinder und insbesondere Jugendliche ist nicht nur weit verbreitet, sondern umfasst sehr unterschiedliche Formen von sexuell belästigenden Handlungen in direkter oder indirekter Form über elektronische Medien bis hin zu schweren körperlichen Übergriffen. Die Entwicklungswege und Entstehungsbedingungen der verschiedenen Formen sexueller Gewalt sind dabei ausgesprochen heterogen. Dargestellt werden in diesem Workshop die unterschiedlichen Ursachen und Erscheinungsformen verschiedener Formen sexuell aggressiven Verhaltens einschließlich besonderer Konstellationen wie Geschwisterinzest. Daraus abgeleitet werden praxisnahe Informationen vermittelt zur Diagnostik und Begutachtung von sexuell übergriffigen Kindern, insbesondere aber auch zu Möglichkeiten (und Grenzen) der Behandlung.

Literatur:

  • Allroggen, M., Gerke, J., Rau, T., &Fegert, J.M. (2018). Umgang mit sexueller Gewalt in Einrichtungen für Kinder und Jugendliche. Eine praktische Orientierungshilfe für pädagogische Fachkräfte. Göttingen: Hogrefe.
  • Fegert, J.M., Hoffmann, U., König, E., Niehues, J., & Liebhardt, H. (Hrsg.). Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen. Berlin Heidelberg: Springer
  • Goldbeck, L., Allroggen, M., Münzer, A., Rassenhofer, M., &Fegert, J.M. (2017). Sexueller Missbrauch. Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie. Göttingen: Hogrefe.

KW 2: Einführung in die aussagepsychologische Begutachtung

Judith Arnscheid, Stuttgart

Zunächst sollen die juristischen Rahmenbedingungen, typischen gerichtlichen Fragestellungen und zentrale Vorgehensweise vorgestellt werden. Anhand von konkreten Fallbeispielen, auch mit Video- und Tonaufnahmen, soll dieser theoretische Hintergrund noch anschaulich und praxisnah vorgestellt werden. Neben den wichtigsten psychologischen Kriterien geht es auch um die Erstellung eines schriftlichen Gutachtens sowie die Rolle des Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung. Gegen Ende des Workshops soll auch noch Raum für Fragen sein, die die Schnittstelle zwischen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen und psychologischen Sachverständigen in Familienrechtsfragen betreffen.

Literatur:

  • Dettenborn, H. & Walter, E. (2015). Familienrechtspsychologie. München: Ernst Reinhard Verlag.
  • Salzgeber, J. (2017). Arbeitsbuch familienpsychologische Gutachten. München: Beck-Verlag.
  • Dettenborn, H. (2017). Kindeswohl und Kindeswille. München: Ernst Reinhardt Verlag.
  • Balloff, R. (2014). Kinder vor dem Familiengericht. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.

KW 3: Die Bedeutung von Scham im Kreislauf der Gewalt

Anselm Crombach, Konstanz

Scham ist eine soziale Emotion, die dazu dient, sozialem Statusverlust und Ausschluss vorzubeugen. Den internalisierten, wertenden ‚Blick des Anderen’ als schmerzhafte Möglichkeit und wertvolle Chance der Selbstkontrolle im Kampf um sozialen Rang und Anerkennung sowie um hohe reproduktive Fitness zu verwenden, ist eine rein menschliche Eigenschaft. Spüren und Anzeigen (Erröten, Blick senken) von befürchteter sozialer Devaluation (Sznycer et al., 2016), der Kern von Scham, wird als hochgradig unangenehm erlebt und stellt daher einen starken Motivator unseres Verhaltens, vor allen Dingen unseres Vermeidungsverhaltens, dar. Je nach angewandter Coping-Strategie trägt Schamerleben entweder zu einer andauernden Viktimisierung (Submission) oder selbst ausgeübter Gewalt (Wiederherstellen des Status durch aggressives Bezwingen anderer) bei. Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Scham als ein bedeutender Faktor angesehen werden sollte, der erklärt, weshalb Überlebende von Gewalt ein deutlich erhöhtes Risiko haben, erneut Opfer von Gewalt zu werden. Andererseits führt der drohende soziale Ausschluss zu Wutgefühlen und reaktiver, impulsiver Aggression. Kumulative und länger andauernde traumatische Stressoren sind ein signifikanter Prädiktor für pathologisches Schamerleben und die Aufrechterhaltung von PTSD Symptomen (Stotz et al., 2015; Taylor, 2015) sowie aggressives Ausagieren (Gilligan, 2003; Scheff, 2011).
Auch in therapeutischen Settings, wie sie es auch in Alltagssituationen mit einem bedeutsamen sozialen Gegenüber tun, zeigen Klient*innen häufig ungesunde, kompensatorische Verhaltensweisen, um dem Sichtbarwerden und Erleben von Schamgefühlen vorzubeugen, ohne diese aber zu bearbeiten und damit überwinden zu können. In der Folge wird Scham von/vom Behandlerin/Behandler häufig übersehen und weder von Klient*innen noch von Therapeut*innen thematisiert. Letztlich kann nur eine soziale Aufwertung (Selbstwerterhöhung) und die wahrgenommene und reale Verbesserung des sozialen Status Schamgefühle bekämpfen. Die therapeutische Interaktion stellt jedoch eine große Chance für das Erleben von sozialer Validierung, korrigierender Beziehungserfahrung und das Einüben neuer, selbstbewusster sozialer Verhaltensweisen dar.
Im Verlauf des Workshops wird anhand von Fallbeispielen und neueren Forschungsergebnissen auf die Bedeutung von frühkindlichen Zurückweisungserfahrungen für die Entwicklung von Schamerleben eingegangen (Stuewig et al., 2015). Weiterhin werden mögliche Vorgehensweisen aufgezeigt, Scham zu erkennen und im Rahmen von Diagnostik zu erfassen sowie im Rahmen von Therapien erfahr- und behandelbar zu machen (Elison et al., 2006).

Literatur:

  • Elison, J., Lennon, R., &Pulos, S. (2006). Investigatingthecompassofshame: The developmentoftheCompassofShameScale. SocialBehaviorandPersonality: An International Journal, 34(3), 221-238.
  • Gilligan, J. (2003). Shame, guilt, andviolence. SocialResearch: An International Quarterly, 70(4), 1149-1180.
  • Scheff, T. J. (2011). Social–emotional originsofviolence: A theoryof multiple killing. Aggression andViolentBehavior, 16(6), 453-460.
  • Stotz, S., Elbert, T., Müller, V., & Schauer, M. (2015). The relationshipbetweentrauma, shame, andguilt: findingsfrom a community-basedstudyofrefugeeminors in Germany. European Journal OfPsychotraumatology, 6.
  • Stuewig, J., Tangney, J. P., Kendall, S., Folk, J. B., Meyer, C. R., &Dearing, R. L. (2015). Children'spronenesstoshameandguiltpredictriskyand illegal behaviors in youngadulthood. Child Psychiatry Hum Dev, 46(2), 217-227. doi:10.1007/s10578-014-0467- 1?
  • Sznycer, D., Tooby, J., Cosmides, L., Porat, R., Shalvi, S., &Halperin, E. (2016). Shamecloselytracksthethreatofdevaluationbyothers, evenacrosscultures. Proceedingsofthe National Academy ofSciences, 113(10), 2625-2630.
  • Taylor, T. F. (2015). The influenceofshame on posttraumadisorders: havewefailedtoseetheobvious? European Journal ofPsychotraumatology, 6, 28847. doi:10.3402/ejpt.v6.28847

KW 4: Spüre, dass du lebst! Nichtsuizidale Selbstverletzungen im Kindes- und Jugendalter

Tina In-Albon, Landau

Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist ein häufiges Phänomen im Jugendalter, welches eigenständig, aber auch mit einer Vielzahl psychischer Störungen einhergehen kann. Bei Bezugspersonen, aber auch Therapeut*innen, kann das Verhalten zu Verwirrung und Hilflosigkeit führen. Da NSSV auch von Seiten der Jugendlichen häufig schambehaftet ist, sollte die Grundhaltung gegenüber Patient*innen emotional neutral und durch einen respektvollen Umgang gekennzeichnet sein. Hilfreich ist zusätzlich Wissen zum Phänomen NSSV bzw. Explorationsfragen zur Abgrenzung von Suizidalität.
Im Workshop wird nach einer Einführung in die Symptomatik und die Funktionen von NSSV, das diagnostische und therapeutische Vorgehen bei NSSV anhand der AWMF-Leitlinien erläutert und an Fallbeispielen vorgestellt. Konkret werden diagnostische Instrumente vorgestellt, das Vorgehen bei akutem NSSV erarbeitet und Kernelemente der Psychotherapie für die Behandlung von NSSV erläutert. Für den Erstkontakt zur Steigerung der Inanspruchnahme von psychotherapeutischer Behandlung wird das Therapeutic Assessment vorgestellt und geübt. Des Weiteren wird auf die Differenzierung zur Borderline Persönlichkeitsstörung und die Assoziation zur Suizidalität eingegangen. Ziel ist die Vermittlung von aktuellem Wissen zu NSSV, dem diagnostischen und therapeutischen Vorgehen.

Literatur:

  • In-Albon, T. & Schmid, M. (2019). Nichtsuizidale Selbstverletzungen und Borderline-Persönlichkeitsstörung. In S. Schneider & J. Margraf (Hrsg.). Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Band 3 (2. Aufl.). Berlin, Springer.
  • In-Albon, T., Plener, P. L., Brunner, R. &Kaess, M. (2015). Ratgeber Selbstverletzendes Verhalten. Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie. Göttingen. Hogrefe.
  • In-Albon, T., Plener, P., Brunner, R.&Kaess, M. (2015). Selbstverletzendes Verhalten. Leitfaden Kinder- und Jugendpsychotherapie. Göttingen: Hogrefe. 

KW 5: Einführung in die Behandlung von Gewalterfahrungen und Ausübung von Gewalt im Kindes- und Jugendalter mit der Narrativen Expositionstherapie

Anke Köbach, Konstanz

Kindheit und Jungend stellen sensitive Perioden für die spätere Entwicklung dar. Traumatisierungen in diesen Lebensabschnitten erhöhen nicht nur das Risiko für spätere Psychopathologie, sondern gehen mit fundamentalen neuronalen Veränderungen einher (Teicher et al., 2016). Darüber hinaus ist die Jugend insbesondere in männlichen Populationen auch davon geprägt, eigenes Dominanzverhalten zu testen und dies anhand von Mitteln der Gewalt durchzusetzen (Kröber, 2012). Elementare Kognitions- und Verhaltensmuster entstehen in diesen Lebensabschnitten und bieten sich daher als ein wichtiges Element in der Behandlung von Traumafolgestörungen an.
Die Narrative Expositionstherapie (NET; Schauer et al., 2011) gilt als eines der evidenz-basierten Verfahren zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Insbesondere erlaubt die Intervention auf Gewalterfahrungen in der Kindheit und Jungend einzugehen und zeigt sich in Patientenpopulationen, in denen die Ausübung von Gewalt eine zentrale Rolle einnimmt, als hilfreich (Elbert et al., 2012; Köbach et al., 2015).
Der Workshop bietet eine Einführung in die Narrative Expositionstherapie mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Umgang mit Gewalterfahrungen der Kindheit und Jugend in Opfer- und Täterrolle. Theoretische Grundlagen und neue Forschungsergebnisse werden präsentiert und praxisnahe Demonstrationen mit Selbsterfahrungselementen angeboten.

Literatur:

  • Schauer, M., Neuner, F., &Elbert, T. (2011). Narrative exposuretherapy: A shorttermtreatmentfortraumatic stress disorders. Hogrefe Publishing.
  • Schauer, M., Neuner, F., &Elbert, T. (2017). Narrative exposuretherapyforchildrenandadolescents (KIDNET). In Evidence-basedtreatmentsfortraumarelateddisorders in childrenandadolescents (pp. 227-250). Springer, Cham.
  • Elbert, T., Hermenau, K., Hecker, T., Weierstall, R., & Schauer, M. (2012). FORNET: Behandlung von traumatisierten und nicht-traumatisierten Gewalttätern mittels Narra-tiver Expositionstherapie.
  • Jacob, N., Wilker, S., &Isele, D. (2017). Narrative Expositionstherapie zur Behandlung von Traumafolgestörungen. Swiss Archives ofNeurology, PsychiatryandPsychotherapy, 168(04), 99-106.
  • Teicher, M. H., Samson, J. A., Anderson, C. M., &Ohashi, K. (2016). The effectsofchildhoodmaltreatment on brainstructure, functionandconnectivity. Nature Reviews Neuroscience, 17(10), 652.
  • Kröber H-L. Zusammen kämpfen, zusammenschlagen? Der junge prosoziale Gewalttäter (Conjointfighting, conjointbashing? The youngprosocialviolent per-petrator). ForensPsychiatrPsycholKriminol (2012) 6(3):166–76. doi:10.1007/s11757-012-0168-1

KW 6: (Cyber-)Mobbing im Kindes-/Jugendalter: Entstehungsbedingungen und Möglichkeiten der Prävention und Intervention

Herbert Scheithauer, Berlin

(Cyber-)Mobbing ist ein hoch-prävalentes Phänomen und geht mit zum Teil erheblichen psychischen Folgen für die Gemobbten – aber auch für die Kinder und Jugendlichen, die andere mobben – einher. Im klinischen Kontext kann bei verschiedenen Störungen im Kindes- und Jugendalter (z.B. Angststörungen, Depression, Schulmüdigkeit, psychosomatische Beschwerden) Mobbing eine Rolle spielen, dennoch liegen bisher nur wenige evidenzbasierte Verfahren zur Therapie mit direktem Bezug zum Mobbing vor. Im Workshop wird das Phänomen (Cyber-)Mobbing, Ausdrucksformen, Folgen, Möglichkeiten des Erkennens von Betroffenen sowie Entstehungsbedingungen auf der individuellen, Gruppen/Schulklassen- sowie familiären Ebene erläutert und Möglichkeiten der schulischen Prävention (z.B. Fairplayer.Manual, Medienhelden) sowie klinischer Interventionen vorgestellt. Beispiele für Methoden und Materialien aus den Programmen und Interventionsansätzen werden im Workshop gemeinsam bearbeitet.

Literatur:

  • Scheithauer, H., Hayer, T. & Petermann, F. (2003). Bullying unter Schülern: Erscheinungsformen, Risikobedingungen und Interventionskonzepte. Göttingen: Hogrefe.
  • Scheithauer, H., Walcher, A., Warncke, S., Klapprott, F. & Bull, H. D. (2019). Fairplayer.Manual – Klasse 7–9: Förderung von sozialen Kompetenzen – Prävention von Mobbing und Schulgewalt. Theorie- und Praxismanual für die Arbeit mit Jugendlichen in Schulklassen, 4., vollst. überarb. &erw. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck& Ruprecht.
  • Schultze-Krumbholz, A., Zagroscak, P., Roosen-Runge, A., & Scheithauer, H. (2018). Medienhelden: Unterrichtsmanual zur Förderung von Medienkompetenz und Prävention von Cybermobbing, 2. überarb. Aufl. München: Reinhardt.

KW 7: Kindheit in extremistischen und terroristischen Umfeldern – Was können Verhaltenstherapie und Psychoanalyse voneinander lernen, um entwicklungsförderlich mit Familien zu arbeiten?

Kerstin Sischka, Berlin

Mit dem Erstarken terroristischer Bewegungen, wie dem „Islamischen Staat“ oder auch ultranationalistischer rechtsextremer Gruppen, geraten die Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und Familien immer stärker in den Fokus psychosozialer und psychotherapeutischer Berufsgruppen. Wie wachsen Kinder auf, deren Eltern „in den Dschihad“ nach Syrien gezogen sind? Welche psychischen und sozialen Auswirkungen hat es, wenn militante extremistische Gruppen Kinder und Jugendliche rekrutieren, ausbilden und z. B. als „Kindersoldaten“ einsetzen? Wie können junge Menschen und ihre Familien in der Verarbeitung solcher traumatischen Erfahrungen auch psychotherapeutisch unterstützt und begleitet werden? Welche Möglichkeiten haben insbesondere Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen für die Stärkung familiärer Resilienz und die Förderung von Ausstiegsprozessen aus extremistischen/terroristischen Gruppen? Im Workshop soll anhand der Fachdebatte, mit Film- und anonymisierten Fallbeispielen der Frage nachgegangen werden, was Verhaltenstherapie und Psychoanalyse voneinander lernen können, um entwicklungsförderlich mit Familien, Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, und welche Schwierigkeiten und ethischen Dilemmata dabei auftreten können.

Literatur:

  • Dantschke, Claudia et a. (2018): Zurück aus dem „Kalifat“. Anforderungen an den Umgang mit Rückkehrerinnen und Rückkehrern, die sich einer dschihadistisch-terrorristischen Organisation angeschlossen haben, und ihren Kindern und dem Aspekt des Kindeswohls und der Kindeswohlgefährdung. (online unter: http://journals.sfu.ca/jed/index.php/jex/article/view/01)
  • Sischka, Kerstin (2017c, mit Julia Berczyk): HAYAT Deutschland – der familienorientierte Interventionsansatz bei islamistischer Radikalisierung in seinem psychosozialen Kooperationsnetzwerk, in: Böckler, Nils / Hoffmann, Jens (2017): Radikalisierung und extremistische Gewalt: Perspektiven aus dem Fall- und Bedrohungsmanagement. Verlag für Polizei und Wissenschaft. S. 341-367
  • Sischka, Kerstin 2018: Was können Psychotherapeuten zur Radikalisierungsprävention und Deradikalisierung beitragen? 25.1.2018, http://www.ufuq.de/was-koennen-psychotherapeuten-zur-radikalisierungspraevention-und-deradikalisierung-beitragen/;

KW 8: Intervenieren bei Suizidäußerungen

Thomas Villiger, Biel-Bienne

In diesem Workshop geht es um die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern, die
(v. a.) ihre Eltern mit Suizidäußerungen stark unter Druck setzen. Psychotherapeutisches Handeln wird unter Einbezug systemisch-strategischer Ansätze (nach J. Haley und M. H. Erickson) erklärt und anhand konkreter Beispiele erläutert. Lernziele zum Therapieprozess sind „in Aktion umgesetzte Doppelbindung“ (Ausloos) sowie adaptierte Kaskadentechnik.

 


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Langworkshops (8 UE)

LW 1: Einführung in die familienrechtliche Begutachtung

Judith Arnscheid, Stuttgart

Als erstes wird der methodische Grundgedanke hinter der aussagepsychologischen Vorgehensweise ausführlich dargestellt und auch in seiner Bedeutung für die Rechtsgeschichte erläutert. Anschließend wird das konkrete Vorgehen, von der Planung der Untersuchung, über den Ablauf, die Abfassung des schriftlichen Gutachtens und schließlich die Rolle des Sachverständigen in der mündlichen Verhandlung auch anhand konkreter Fallbeispiele mit Video- und Tonaufnahmen dargestellt.

Literatur:

  • Greuel, S., Offe, S., Fabian, A., Wetzels, P., Fabian, T., Offe, H. & Stadler, M. Glaubhaftigkeit der Zeugenaussage: Die Praxis der forensisch-psychologischen Begutachtung. BeltzPVU (1998).
  • Deckers, R. &Köhnken, G. (2019). Die Erhebng und Bewertung von Zeugenaussagen im Strafprozess. Berliner Wissenschafts-Verlag.
  • Volbert, R. &Dahle, K.-P. (2010). Forensisch-psychologische Diagnostik im Strafverfahren. Göttingen: Hogrefe.

LW 2: Gefahren im Internet und Darknet

Oliver Basener, Landsberg am Lech

Social Media und das Internet sind zweifellos ein umfassender Bestandteil unserer gesellschaftlichen Realität und spielen sowohl im öffentlichen als auch im privaten Leben eine wichtige Rolle. Sie bestimmen die Erfahrungs- und Erlebniswelt gerade von jungen Menschen.
Das Urteil über die Medien, deren Nutzung und Wirkung, ob positiv oder negativ, fällt in der pädagogischen Diskussion sehr unterschiedlich und kontrovers aus. Viele Erwachsene haben den Anschluss oder den Zugang zur Medienwelt der jungen Generation verloren.
In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über die Medien-Nutzungsgewohnheiten der Kinder und Jugendlichen und es gibt Ihnen Orientierung für die eigene Einschätzung der Wirkung von Medien und des Medienkonsums.
Dieses Multimedia-Seminar entführt Sie auch auf die dunklen Seiten des Internets. Durchschreiten Sie mit ein paar Klicks das Tor in eine Welt voller Gewalt, Pornografie, Fremdenhass und Abzocke. Von der Verherrlichung von Essstörungen, über Suizidforen bis zum Kauf von Drogen und Waffen per Mausklick. Lernen Sie außerdem die bekanntesten YouTuber und die beliebtesten Apps und Spiele der Jugendlichen kennen.
Erfahren Sie, wie Sie Jugendliche für Social Media fit machen und vor Cybermobbing schützen können.
Dieses Seminar wird Sie befähigen in der täglichen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen uptodate und handlungsfähig zu bleiben. Sie werden erfahren, welche Schutzmöglichkeiten es gibt und wie Sie die Kids auf dem Weg ins World Wide Web begleiten sollten (Stichwort: Internetkurs).
Sie erhalten hilfreiches Material und erfahren dessen Bezugsquellen.

Literatur:

LW 3: Ich glaube sein Schwein pfeift – Aggressivität bei hoch reagiblen und stressempfindlichen Menschen in der Jugendhilfe und anderen Kontexten

Monique Breithaupt-Peters, Offenburg

„Jetzt ist sie schon wieder ausgeflippt…“ oder „Er schlägt hier noch alles kurz und klein…“ –solche Sätze sind typisch für unsere Arbeit mit Menschen in hoch eskaliertem Zustand. Sie brauchen eine besondere Herangehensweise, um wieder zur Ruhe zu kommen und Entwicklungsschritte gehen zu können. Ein grundlegendes Verständnis für die Situation dieser Menschen und Handlungssicherheit in eskalierten Situationen sind zentrale Kernkompetenzen für Fachkräfte, die mit diesen Menschen arbeiten, zumal das Gefühl der Sicherheit die Wahrscheinlichkeit reduziert, selbst in eine Burnout-Entwicklung zu geraten.
Am Beispiel der Jugendhilfe werden wir für hoch reagible Menschen ein theoretisches Verständnis entwickeln und Handlungsansätze erarbeiten. Dieser Ansatz lässt sich aber gut auch auf andere Arbeitsfelder übertragen. Es werden dabei mehrere Verstehensperspektiven berücksichtigt (u.a. neurowissenschaftliche Erkenntnisse, die Bindungsperspektive, die Traumaperspektive, etc.) und mehrdimensionale Hilfestrategien entwickelt.
Eigene Fallbeispiele dürfen mitgebracht werden.

Literatur:

  • Adam & Breithaupt-Peters (2010). Persönlichkeitsentwicklungssstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Bessel van der Kolk (2018). Verkörperter Schrecken. Lichtenau: Probst.
  • Porges et al. (2010). Die Polyvagal-Theorie: Neurophysiologische Grundlagen der Therapie. Emotionen, Bindung, Kommunikation & ihre Entstehung: Jungfernmann.
  • Porges et al. (2018) Die Polyvagal-Theorie und die Suche nach Sicherheit: Traumabe-handlung, soziales Engagement und Bindung. Lichtenau: Probst

LW 4: Förderung von exekutiver Funktion und Selbstregulation im Kindes- und Jugendalter

Carmen Deffner, Ulm

Manche Kinder fallen durch Unruhe im Alltag auf: Es fällt ihnen schwer, sich konzentriert auf ein Spiel einzulassen, sie lassen sich leicht ablenken oder sie haben häufig Ärger mit anderen Kindern. – Andere Kinder können das sehr gut: Sie spielen konzentriert, lösen Konflikte diplomatisch und haben gute Freunde, mit denen sie spielen. Warum gelingt es manchen Kindern gut und warum fällt es anderen so schwer, sich im Griff zu haben?
Gute sogenannte Steuerungsfunktionen im Gehirn schaffen die Grundlage für die Entwicklung von emotionaler und kognitiver Selbstregulation oder Selbststeuerung von Kindern. In den Neurowissenschaften spricht man von den exekutiven Funktionen. Ihre gesunde Entwicklung bildet die Basis für gelingendes Lernen und sozial-emotional kompetente Entwicklung.
Sie bilden die Basis dafür, sich Handlungsauftra?ge und Ziele zu merken, sich auf etwas zu konzentrieren, erste Impulse zu kontrollieren und sich auf andere Menschen und Situationen einzustellen – mit anderen Worten: Man hat das eigene Verhalten und die eigenen Gefühle im Griff.
Mit einem ganzheitlichen Blick auf das Kind und seine individuelle Entwicklung werden im Workshop die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen Gehirnentwicklung und Selbstregulationsfa?higkeit aufgezeigt und daran die Bedeutung der Förderung und die Möglichkeiten der Umsetzung thematisiert.

Literatur:

  • Bauer, J. (2015). Selbststeuerung: die Wiederentdeckung des freien Willens. Karl Blessing Verlag.
  • Bernier, A., Carlson, S. M., & Whipple, N. (2010). Fromexternalregulationtoself?regulation: Early parentingprecursorsofyoungchildren’sexecutivefunctioning. Child development, 81(1), 326-339.
  • Diamond, A., & Lee, K. (2011). Interventionsshowntoaidexecutivefunctiondevelopment in children 4 to 12 yearsold. Science, 333(6045), 959-964.
  • Hoyle, R. H. (Ed.). (2013). Handbook ofpersonalityandselfregulation. John Wiley&Sons.
  • Séguin, J. R., &Zelazo, P. D. (2005). Executive function in earlyphysicalaggression. Developmentaloriginsofaggression, 307-329.
  • Zelazo, P. D., Qu, L., &Kesek, A. C. (2010). Hot executivefunction: Emotion andthedevelopmentofcognitivecontrol.

LW 5: Praxis der Verhaltenssteuerung und Verhaltensmodifikation bei aggressiven Kindern und Jugendlichen in helfenden und pädagogischen Einrichtungen (Jugendhilfe, Psychiatrie, Schule etc.)

Andreas Dutschmann, Kleve

Die Möglichkeiten, aggressives Verhalten lediglich in einem klassischen therapeutischen Setting nachhaltig zu beeinflussen sind begrenzt. I.d.R. sind kompatible In-vivo-Interventionen in möglichst vielen Lebensbereichen der Betroffenen notwendig. Dies erfordert eine koordinierte und strategische Zusammenarbeit mit Bezugspersonen bzw. Betreuungspersonal (BP) in relevanten Einrichtungen.

In der Praxis muss man aber mit mangelndem einschlägigem Know-How, aber auch mit destruktiven Widerständen und persönlichen Grenzen der BP rechnen. Behält man das nicht im Auge, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns, da solche Bedingungen oft ein Teil des Problems sind. In diesem Sinne benötigen viele Teams Coaching z.B. im Sinne von Schulungen und Supervisionen.
Entsprechende Konzepte sollten folgende Prinzipen und Ziele verfolgen:

  • Praxisnähe,
  • Verringerung der Komplexität, ohne die Realität zu verzerren,
  • Verständliche pragmatische Sprache,
  • Möglichst Orientierung an wissenschaftlichen Kriterien und Befunden.

Dies setzt nicht nur methodische, sondern auch didaktische Kompetenzen bei den Coaches voraus.
In diesem Sinne wird hier ein Konzept vorgestellt, das im Laufe von Jahrzehnten im Kontext psychiatrischer und pädagogischer Einrichtungen (Jugendhilfe, Behindertenhilfe, Schulen etc.) entwickelt wurde und ständig weiterentwickelt wird (s. Wahlspruch oben).

Das Konzept besteht aus zwei Ansätzen:

    a.    Basisstrategie, die in erster Linie ein Handwerkszeug zum akuten Coping darstellt
    b.    Strategische Verhaltensmodifikation

Zu Ansatz a: Basisstrategie – akutes Coping
Näheres s. dazu Website des Autors: www.drdutschmann.de/downloads: „Die 3 mal 3-Strategie“.

Die Basisstrategie umfasst drei Aspekte:

   Aspekt 1: In welchem Modus befinden sich die Konfliktbeteiligten?
   Aspekt 2: Mit was für einem Verhaltenstyp hat man es zu tun?
   Aspekt 3: Welche Beeinflussungsebene ist aktuell pragmatisch?

Zu Aspekt 1 der Basisstrategie: In welchem Modus befinden sich die Konfliktbeteiligten?
Grundidee ist hier, dass die Akteure vor Ort sich bewusstwerden müssen, welche Rolle sie bei der problematischen Interaktion selbst spielen. Zunächst ist natürlich eine professionelle Haltung und entsprechendes Know-How erforderlich. Alle „Tricks“, Tipps und „Rezepte“ erweisen sich jedoch als obsolet, wenn man sich nicht selbst im Griff hat. Eigene Erregung verringern nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern kann auf verschiedenen Wegen zur Aufrechterhaltung des Problems oder zur Eskalation beitragen. Selbstmanagement ist deshalb unabdingbare Voraussetzung für ein erfolgreiches Krisenmanagement.

Dargestellt werden in diesem Kontext u.a. vier Modelle, die es ermöglichen, akut oder aber im Rahmen von Evaluationen und Strategieplanungen Zusammenhänge zu analysieren und daraus Schlussfolgerungen für die Praxis zu ziehen. Dies erleichtert den Teams die Aufrechterhaltung einer gewissen Stringenz im Problemlöseprozess und vermeidet unendliche, nicht zielführende Diskussionen.

Literatur:

  • Dutschmann, A. (2000). Das Aggressions-Bewältigungs-Programm -ABPro. Tübingen: DGVT-Verlag
  • Dutschmann, A. (2018). Grenzsetzung bei dissozialen, aggressiven Kindern und Jugendlichen. In: Jugendhilfe 1/2018. Luchterhand Verlag
  • Weiteres s. unter „Die 3 mal 3-Strategie“ auf der Website des Autors: www.drdutschmann.de/downloads

LW 6: Prävention für Kinder, Jugendliche und ihre Familien

Franz Petermann, Bremen

In dem Workshop wird ausgehend vom Resilienzkonzept auf verschiedene Präventionsansätze eingegangen. Im Wesentlichen wird anhand des „Emotionstrainings in der Schule“ (Petermann, Petermann & Nitkowski, 2016) in präventive Arbeit mit 10- bis 12-Jährigen zur Prävention von Ängsten und Depression illustriert. Die Aktivierung von Resilienzen in der Eltern- und Familienarbeit bildet einen zweiten und die Möglichkeiten des JobFit-Traings für 14- bis 20-Jährige zur Förderung von Arbeits- und Sozialverhalten (Petermann & Petermann, 2017) bildet den dritten Schwerpunkt des Workshops. Praktische Beispiele der Teilnehmenden sind erwünscht. Videobeispiele illustrieren die Vorgehensweisen in vielfältiger Weise.

Literatur:

  • Petermann, F. (Hrsg.)(2013). Lehrbuch der Klinischen Psychologie.
  • Petermann, F. (2017). Therapie-Tools. Eltern- und Familienarbeit. Weinheim: Beltz.
  • Petermann, F., Petermann, U. &Nitkowski, D. (2016). Emotionstraining in der Schule.Göttingen: Hogrefe.

Angebot für Studierende

LW 7: Der Weg ist das Ziel oder: Was soll ich nur nach dem Studium machen?
Ein Workshop für Studierende mit Interesse an einer Psychotherapie-/ Verhaltenstherapie-Ausbildung

Gerd Per, Herne; Kristin Pfeifer, Dresden

Nach einem Überblick über psychosoziale und therapeutische Berufsfelder im
psychologischen und pädagogischen Bereich wird die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeut*in bzw. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in bei der DGVT vorgestellt. Im Anschluss daran werden (Verhaltens-)Therapeut*innen aus verschiedenen Tätigkeitsfeldern zu ihrem beruflichen Werdegang in Form von Interviews Rede und Antwort stehen. Die Interviews werden von den Workshop-Teilnehmer*innen vorbereitet und durchgeführt. Aus den Erfahrungen der Interviewpartner*innen werden Anregungen und Tipps für die Planung der eigenen beruflichen Perspektive abgeleitet.


 

 

Termine

KIKOS Klopfen mit Kindern und Co
Start der Reihe: 06.-07. September 2019 in Berlin

Weiterbildung in Lauftherapie
Start der Reihe: 14.-15.09.2019

Psychotherapie ist Sprachkunst
Am 27.-28.09.2019 in Dortmund

CBASP - Aufbauworkshop
Am 28.-29.09.2019 in Frankfurt a.M.

Spieltherapeutische Interventionen in der Verhaltenstherapie
Start der Reihe: 11.-12. Oktober 2019 in Reutlingen

Selbstfürsorge für Psychotherapeut*innen
Am 18.-19.10.2019 in Wangen im Allgäu

Verhaltenstherapie in Gruppen
Start der Reihe: 14.-15. September 2019 in Konstanz

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